donnerstag demo: ivi bleibt!

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde die arbeit unseres büros leider von den bullen torpediert. ein tag später musste dann auch das projekt ivi ressurection dran glauben.

morgen melden wir uns aber schon wieder gemeinsam aus dem zwangsurlaub zurück.

kommt zur demo: donnerstag, 19 uhr, alte oper.

ivi geht weiter!

business dress könnt ihr zu hause lassen. sportswear welcome.

http://iviresurrection.wordpress.com/2014/04/22/pressemitteilung-zur-raumung-der-hohenstaufenstrasse/

Pressemitteilung 14:00

Das Büro für unlösbare Aufgaben hat beschlossen, aufgrund der andauernden Belagerung durch die Polizei das Büro zu einem selbstbestimmten Zeitpunkt zu verlassen. “Wir beenden damit eine 22-stündige Blockade, mit der die Polizei das Anlaufen der Arbeit des Büros sabotiert hat,” sagt Aktivist Jan Fleischbauer. Konkret heißt das, dass geplante Veranstaltungen ausfallen mussten, der Austausch mit anderen Aktivist_innen verunmöglicht und die Versorgung mit Getränken und Nahrungsmitteln gezielt und teils gewaltsam verhindert wurde. Das Büro für unlösbare Aufgaben wird seine Arbeit fortsetzen und zunächst eine Filiale in der Hohenstaufenstraße eröffnen. “Die Suche nach einem neuen Hauptsitz geht derweil weiter,” sagt Leyla Poulat.

Für den Fall, dass die Hohenstaufenstraße geräumt werden sollte, kündigen die Besetzer_innen eine Demonstration für 2 Tage nach der Räumung um 19 Uhr am Opernplatz an. Auch in Zukunft werden wir uns weiterhin die Räume nehmen, die wir brauchen. Ivi bleibt stabil und geht weiter!

Update: Strafantrag gegen Besetzer_innen der Weilburger Straße 17 gestellt +++ Räumung ab jetzt möglich

Wie wir jetzt erfahren haben, hat die Besitzerin des Hauses, die Bundesanstalt für Immoblienaufgaben (BImA), Strafantrag gegen die Menschen im Haus gestellt. Das bedeutet, dass alle sich im Haus befindlichen Menschen eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs erhalten sollen; außerdem ist ab jetzt die Räumung möglich! Kommt also alle zum Haus, auch wenn die Polizei uns weiterhin von Essenszufuhr und Kontakt mit Menschen so weit wie möglich abschneidet. Support your local squat!

Zwei IVIs sind besser als keins!

Besetzungen der zuvor leerstehenden Häuser dauern an, Verhandlungsbereitschaft auf Seiten der Besetzer*innen

In der Hohenstaufenstraße und in der Weilburgstraße starten die Besetzungen motiviert in einen neuen Tag.

Die Besetzung in der Hohenstaufenstraße verbrachte eine größtenteils ruhige Nacht mit Musik, Grill und ersten Diskussionen zur weiteren Gestaltung des Projekts. Gestört wurden sie von einem Vertreter des Eigentümers in Polizeibegleitung, der jede Verhandlung über eine Nutzung des leerstehenden Gebäudes ausschloss und die baldige Räumung ankündigte. Trotz der unklaren Lage sind die Besetzer*innen bereit über eine Zwischennutzung bis zum geplanten Abriss zu verhandeln.

“Wenn der Eigentümer uns eine Zwischennutzung in Aussicht stellt, sind wir gern bereit über die Modalitäten zu verhandeln. Wir wollen unbedingt ein neues IVI und dieses Gebäude eignet sich sehr gut”, sagte Sarah Schneider, eine Vertreterin der Besetzung.

Besetzung in der Weilburgerstraße im Belagerungszustand

In der Weilburgerstraße stellt die Polizei direkt nach Eintreffen der Besetzer*innen einen Belagerungszustand her, der bis jetzt nicht wieder aufgehoben wurde. Konkret heißt das, dass keine Menschen in das Haus gelassen werden und so auch eine Arbeit des “Büros für unloöbare Aufgaben” verhindert wird. Jegliche Versorgung mit Getränken und Nahrungsmitteln wird, teils gewaltsam, unterbunden. So wurde etwa ein*e Aktivist*in wegen des Werfens einer Wasserflasche auf den Balkon von vier Polizist*innen brutal zu Boden gebracht und festgenommen. Trotzdem gelang es solidarischen Menschen vereinzelt die Besetzer*innen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Auch diese waren sofort mit aggressiven Polizist*innen konfrontiert. Absurd an der Situation, die bis zur Stunde anhält, ist vor allem, dass die Polizei nicht dazu in der Lage ist, die Hausbesitzer*innen zu erreichen.

Leyla Pollat, eine im Haus befindliche Besetzerin, fasste die Situation wie folgt zusammen: “Es ist eine Schweinerei, dass wir grundlos einer mittelalterlichen Belagerungssituation ausgesetzt sind, ohne dass ein Strafantrag gegen uns vorliegt. Wir fordern diesen Zustand unverzüglich zu beenden und freien Zugang zum Haus zu ermöglichen, um endlich zusammen mit unseren Freund*innen die Arbeit unseres Büros aufnehmen zu können. Ferner möchten wir mit dem*der Besitzer*in über eine Nutzungsüberlassung des seit 3 Jahren leerstehenden Hauses verhandeln.”

IVI lebt – “Theorie-Praxis-Party”

Ein Jahr nach der IVI-Räumung fehlt Frankfurt immer noch ein selbstbestimmter Raum, in dem das Konzept des IVIs “Theorie-Praxis-Party” gelebt werden kann. Nach mehreren brutalen Räumungen und Gegenwind aus dem Stadtparlament, das keine Schaffung selbstbestimmter Räume zulässt, nehmen die Besetzer*innen die Dinge mal wieder selbst in die Hand.

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Mehr Infos: http://iviresurrection.wordpress.com/2014/04/20/kritisches-denken-braucht-und-nimmt-sich-zeit-und-raum-ein-jahr-ohne-ivi-ist-genug/

Kontakt: 0152 175 49803

Update 4 Uhr: Situation spitzt sich wieder zu

Zwischenzeitlich wurden die Unterstützer_innen auf der Weilburger Straße so weit in Richtung Galluswarte abgedrängt, dass kein Sichtkontakt mehr zum Büro für unlösbare Aufgaben besteht, in welchem die Besetzer_innen ausharren. Ein Gefangenentransporter wurde gesichtet…

Haltet Euch weiterhin auf dem Laufenden über twitter unter @unloesbares sowie unter den hashtags #ivibleibt und #unloesbares sowie bei Facebook unter Büro für unlösbare Aufgaben

Update 22.00 Uhr: Lage hat sich deutlich entspannt – kommt vorbei!

Die Situation an der Weilburger Straße 17 ist wieder deutlich angenehmer. Es stehen zwar immer noch Cops herum, aber die Atmosphäre ist deutlich entspannter, gerade keinerlei Konfrontation.

Es gibt Musik, es gibt Sofas, es gibt eine Badewanne.
Kommt vorbei!

Aktuelle Infos nach wie vor bei twitter unter @unloesbares sowie unter den hashtags #ivibleibt und #unloesbares sowie bei Facebook unter Büro für unlösbare Aufgaben

Infos zur parallelen Besetzung in der Hohenstaufenstraße gibt’s auf dem Blog iviresurrection oder bei Facebook unter iviresurrection

Update 19:15: Weilburger Straße 17 akut räumungsbedroht!

Aktuell haben die Cops das Haus umstellt; solidarische Menschen vor dem Haus wurden massiv angegriiffen, eine Person wurde vorübergehend festgenommen.

Für uns ist dennoch klar: Wir werden nicht freiwillig gehen! Kommt zur Weilburger Straße 17, supportet die Leute im und vorm Haus!

Aktuelle Infos findet ihr bei twitter unter @unloesbares sowie unter den hashtags #ivibleibt und #unloesbares sowie bei Facebook unter Büro für unlösbare Aufgaben

Pressemitteilung: Büro für unlösbare Aufgaben eröffnet

In der Weilburger Straße im Frankfurter Gallusviertel hat ein Büroteam heute, den 20.4., das Büro für unlösbare Aufgaben eröffnet. Die Besetzung des Gebäudes soll an die Tradition des Büros für unlösbare Aufgaben anknüpfen, dessen Konzept jahrelang im Institut für vergleichende Irrelevanz von mehreren wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen ausgearbeitet wurde.

Das Büroteam wird seinen Schwerpunkt auf unlösbare Aufgaben legen. Dazu zählen z. B. die Lösung der Wohnungsfrage, Abschaffung von Armut, Arbeit, Obdachlosigkeit, die Verhinderung der Prekarisierung von breiten Bevölkerungsschichten und Beendigung der rassistischen Flüchtlingspolitik. Im stadtpolitischen Diskurs wird noch darüber diskutiert, ob diese Probleme politisch gelöst werden können. Mit diesen Fragen wollen sich die Mitarbeiter_innen des Büros jetzt nicht mehr auseinandersetzen, sondern diese endlich mit professionellem bürokratischen Know-How verwalten. Ziel wird es sein, diese Aufgaben damit von dem Zwang zu befreien, gelöst werden zu müssen. „Damit wollen wir demonstrieren, dass es überflüssig ist, unlösbare Aufgaben lösen zu wollen. Diese Energie kann besser genutzt werden“, sagt der Angestellte Ansgar Fleischbauer. „Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, etwas an dieser Politik zu ändern. Sie ist und bleibt alternativlos“, bekräftigt Leyla Polat.

Um all diese unlösbaren Aufgaben verwalten zu können, brauchen wir Zeit und Raum. Mit unserem neuen Bürogebäude in der Weilburger Straße haben wir einen ersten Raum gefunden, der es unseren erfahrenen und kompetenten Mitarbeiter_innen ermöglicht, sich mit der Verwaltung der oben beschriebenen Fragen zu beschäftigen. Das Büro gibt sich offen. Die Mitarbeiterin erklärt: „In unserem Großraumbüro kann jeder und jede zu jeder Zeit unlösbare Aufgaben vorstellen und daran mitwirken, dass sie nicht mehr gelöst werden müssen – solange die Mitarbeiter_innen nicht bei der Arbeit gestört werden.“

Da dieses Gebäude nun schon seit mehreren Jahren leer steht, geht das Büroteam davon aus, dass keine andere Nutzung dafür vorgesehen ist. „Da wir es begrüßen, wenn Schulden kollektiviert werden, begrüßen wir auch die Kollektivierung von Leerstand“, bemerkt Fleischbauer.

Pressekontakt: 0152 – 10 65 98 84

Email: buerofuerunloesbareaufgaben@gmail.com
Blog: unloesbareaufgaben.wordpress.com

Pressemitteilung: Büro für unlösbare Aufgaben eröffnet

In der Weilburger Straße im Frankfurter Gallusviertel hat ein Büroteam heute, den 20.4., das Büro für unlösbare Aufgaben eröffnet. Die Besetzung des Gebäudes soll an die Tradition des Büros für unlösbare Aufgaben anknüpfen, dessen Konzept jahrelang im Institut für vergleichende Irrelevanz von mehreren wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen ausgearbeitet wurde.

Das Büroteam wird seinen Schwerpunkt auf unlösbare Aufgaben legen. Dazu zählen z. B. die Lösung der Wohnungsfrage, Abschaffung von Armut, Arbeit, Obdachlosigkeit, die Verhinderung der Prekarisierung von breiten Bevölkerungsschichten und Beendigung der rassistischen Flüchtlingspolitik. Im stadtpolitischen Diskurs wird noch darüber diskutiert, ob diese Probleme politisch gelöst werden können. Mit diesen Fragen wollen sich die Mitarbeiter_innen des Büros jetzt nicht mehr auseinandersetzen, sondern diese endlich mit professionellem bürokratischen Know-How verwalten. Ziel wird es sein, diese Aufgaben damit von dem Zwang zu befreien, gelöst werden zu müssen. „Damit wollen wir demonstrieren, dass es überflüssig ist, unlösbare Aufgaben lösen zu wollen. Diese Energie kann besser genutzt werden“, sagt der Angestellte Ansgar Fleischbauer. „Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, etwas an dieser Politik zu ändern. Sie ist und bleibt alternativlos“, bekräftigt Leyla Polat.

Um all diese unlösbaren Aufgaben verwalten zu können, brauchen wir Zeit und Raum. Mit unserem neuen Bürogebäude in der Weilburger Straße haben wir einen ersten Raum gefunden, der es unseren erfahrenen und kompetenten Mitarbeiter_innen ermöglicht, sich mit der Verwaltung der oben beschriebenen Fragen zu beschäftigen. Das Büro gibt sich offen. Die Mitarbeiterin erklärt: „In unserem Großraumbüro kann jeder und jede zu jeder Zeit unlösbare Aufgaben vorstellen und daran mitwirken, dass sie nicht mehr gelöst werden müssen – solange die Mitarbeiter_innen nicht bei der Arbeit gestört werden.“

Da dieses Gebäude nun schon seit mehreren Jahren leer steht, geht das Büroteam davon aus, dass keine andere Nutzung dafür vorgesehen ist. „Da wir es begrüßen, wenn Schulden kollektiviert werden, begrüßen wir auch die Kollektivierung von Leerstand“, bemerkt Fleischbauer.

Pressekontakt: 0152 – 10 65 98 84

Email: buerofuerunloesbareaufgaben@gmail.com
Blog: unloesbareaufgaben.wordpress.com